Unter dem Eindruck, dass die Gesellschaft zunehmend von politischen, ideologischen und weltanschaulichen Gräben durchzogen ist und sich der Austausch über individuelle Ansichten, Meinungen und den eigenen Horizont hinaus schwierig gestaltet, diskutierten die Gäste das Phänomen der gespaltenen Gesellschaft. Wie äussert sich diese Spaltung der Gesellschaft, wohin führt sie und wie weit tangiert sie den Alltag?
Auf die scheinbare Spaltung der Gesellschaft kann eigentlich nur mit einer offenen und lebendigen Debattenkultur geantwortet werden. Dies ist nicht gleichbedeutend damit, auf die eigene Meinung zu verzichten, erfordert aber, die Argumente der jeweiligen Gegenseite zumindest anzuhören. Sind wir zu einem solchen Dialog bereit? Gleichzeitig soll darüber debattiert werden, ob die gesellschaftliche Spaltung auch positive Elemente hat und ob die Vielfalt der Haltungen die Gesellschaft letztlich voranbringt.
Impressionen
Donnerstag, 23. Mai
Francis Cheneval Philosoph, Universität Zürich
Michael Hermann Politgeograph
Anna Rosenwasser Nationalrätin SP, Zürich, LGBTQ-Aktivistin
Sandra Sollberger Nationalrätin SVP, Baselland
Freitag, 24. Mai
Michèle Binswanger Journalistin und Autorin
Christian Marty Ideenhistoriker und Journalist
Thomas Meyer Schriftsteller
Anaïs Rufer Geschlechterforscherin, Historikerin, Theatermacherin
Moderation Patrick Rohr







