Wie kaum je in den vergangenen Jahren sind wir mit globalen Veränderungen konfrontiert, welche unsere Gesellschaften langfristig prägen werden. Unsere gewohnte Sicherheit und die gute Versorgung mit Energie und Konsumgütern sind plötzlich in Frage gestellt. Der Klimawandel wird konkret und bedrohlich, zugespitzt hat sich die Situation zusätzlich durch den Ukrainekrieg, der das globale Machtgefüge zu erschüttern droht und dessen Auswirkungen noch nicht einschätzbar sind. Alte Konflikte brechen wieder auf und die Einfluss-Sphären der Grossmächte verschieben sich. Sind das die Anzeichen einer Zeitenwende?
Wie reagiert das Individuum auf all diese Veränderungen? Unsere Gesellschaft scheint zunehmend gespalten. Das Spektrum der Reaktionen reicht von Optimismus mit Vertrauen auf die Innovationskraft des Menschen über ein radikales Engagement und dem Kampf für ein Umdenken bis zu Pessimismus oder Rückzug aus jeglicher Diskussion ins Private. Die Fragen nach der Resilienz, der Fähigkeit oder des Willens, sich den neuen Umständen anzupassen und damit leben zu lernen, stehen im Zentrum des zweiten Abends.
Impressionen
Donnerstag, 1. Juni
Sibel Arslan Nationalrätin
Regula Rytz Historikerin, ehem. Nationalrätin, Präsidentin Helvetas
Frithjof Benjamin Schenk Historiker, Universität Basel
Benno Zogg Chef Strategie und Internationales, VBS
Freitag, 2. Juni
Cécile Bessire Aktivistin, renovate switzerland
Reiner Eichenberger Ökonom, Universität Freiburg
Ueli Mäder Soziologe
Eveline von Arx Psychologin, Erziehungswissenschaftlerin
Moderation Patrick Rohr



