Bei der zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft in den verschiedensten Lebensbereichen werden einzelne Interessengruppen unterschiedlich stark wahrgenommen. Zum Teil verschaffen sich Minderheiten mehr Gehör als Mehrheiten, zum Teil findet dies umgekehrt statt. Eine zentrale Rolle kommt dabei den Medien zu, welche diese Aufmerksamkeit steuern und dabei oft selbst in die Kritik geraten. Dazu gesellen sich digitale Plattformen, auf welchen Informationen ungefiltert verbreitet werden können. Wie soll sich eine Demokratie verhalten, damit sie den Interessenausgleich zwischen ihren Anspruchsgruppen gewährleisten kann?
Die Demokratie ist zunehmend gefährdet. Interessengruppen und Populisten können ihre Werte leicht für eigene Zwecke instrumentalisieren. Gleichzeitig passen die langsamen Entscheidungsprozesse immer weniger in die sich rasant wandelnde Welt. Hinzu kommen internationale Verpflichtungen, welche den Handlungsspielraum einengen. Sollen mehr Entscheide an die Politik oder Experten delegiert werden, oder soll das Volk auch weiterhin in der direkten Demokratie den letzten Entscheid haben?
Impressionen
Donnerstag, 2. Juni
Ronja Jansen Präsidentin Juso Schweiz
Marko Kovic Politik- und Kommunikationswissenschaftler
Barbara Lüthi Redaktionsleiterin und Moderatorin „CLUB“ SRF
Claudia Wirz Journalistin und NZZ-Kolumnistin
Freitag, 3. Juni
Sanija Ameti Co-Präsidentin Operation Libero
Roger de Weck Autor von «Die Kraft der Demokratie»
Sophie Pornschlegel Politikwissenschaftlerin, das Progressive Zentrum
Markus Somm Chefredaktor Nebelspalter und Historiker
Moderation Patrick Rohr







