Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung haben innert kurzer Zeit praktisch sämtliche Lebensbereiche erfasst. Jene bietet hochentwickelten Staaten mit gutem Bildungsniveau ausgezeichnete Möglichkeiten für die Zukunft. Gleichzeitig birgt sie die Gefahr, dass Menschen, die in dieser Entwicklung nicht oder nicht mehr mitkommen, abgehängt werden und eine divergierende Gesellschaft entsteht. Individueller Fortschritt steht gegen Vereinsamung und das Gemeinsame einer Gesellschaft droht verloren zu gehen. Wie ist dieser Spagat zu schaffen?
Künstliche Intelligenz und Demokratie bilden ein ungleiches Paar. Während die Forschung dank grosser Datensammlungen und weltüberspannender Kooperationen zum Beispiel im Gesundheitswesen bei schweren Krankheiten rasche Fortschritte ermöglicht, besteht auf der anderen Seite die Angst vor der Überwachung der Gesellschaft. Wie lässt sich die Balance halten zwischen einem liberalen, westlichen Modell, das grossen Wert auf Privatsphäre legt, und autokratischen Regimes, di den «gläsernen Menschen» praktizieren? Wie wirkt diese Sozialkontrolle und wie weit darf sie gehen?
Impressionen
Donnerstag, 28. Oktober
Lino Guzzella Prof. Für Maschinenbau, ehem. Präsident der ETH
Anna Miller Journalistin, Gründerin des Digital Balance Lab
Pasqualina Perrig-Chiello Psychologin, Generationenforscherin
Stephan Sigrist Gründer Thinktank W.I.R.E.
Freitag, 29. Oktober
Pascal Kaufmann Neurowissenschaftler, Gründer Starmind und Mindfire
Pascal Nufer Journalist, ehem. China-Korrespondent SRF
Andreas Schönenberger CEO Sanitas
Severin Schwan CEO Roche
Moderation Patrick Rohr








