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2018
Leben. Sterben. Wer entscheidet?

Die Wenkenhofgespräche 2018 widmen sich dem Anfang und dem Ende des Lebens, kann doch der Mensch dank medizinischem Fortschritt immer mehr in diesen Bereichen Einfluss nehmen. Am Lebensanfang existieren immer mehr Möglichkeiten, die Schwangerschaft zu beeinflussen, von der künstlichen Befruchtung bis zu Diagnostik. Damit können aber auch unliebsame Eigenschaften eines Kindes eliminiert, Wunschkinder gezüchtet oder designt werden. Welches sind die Chancen und Gefahren dieser Entwicklung, wer darf was entscheiden und welche ethischen Fragen stellen sich dabei?

Die Gesellschaft wird zunehmend älter und der Aufwand, den letzten Lebensabschnitt zu bewältigen, nimmt stetig zu. Durch den medizinischen Fortschritt können Krankheiten hinausgezögert und das Leben verlängert werden. Die Interessen zwischen der Medizin, die zum Leben erhalten verpflichtet ist, den Patienten, den Angehörigen, der Gesellschaft und den Kirchen divergieren immer stärker. Ist alles, was medizinisch möglich ist, auch sinnvoll und finanzierbar? Wird dadurch die Lebensqualität erhalten? Wer entscheidet über die Art und den Eintritt des Todes?

Impressionen

Donnerstag, 24. Mai

Bruno Imthurn Leiter des Kinderwunschzentrums am Universitätsspital Zürich
Birgit Kelle Journalistin und Buchautorin
Christian Lohr Nationalrat, Vize-Präsident Pro Infirmis
Thomas D. Szucs Universität Basel und VR Präsident Helsana, Vizepräsident Curafutura

Freitag, 25. Mai

Andreas Dummermuth Geschäftsleiter Ausgleichskasse / IV Schwyz, Präsident kantonale Ausgleichskassen, Vizepräsident der Schweiz. Vereinigung für Sozialpolitik
Giuseppe Gracia Schriftsteller, Mediensprecher Bistum Chur
Rolf Lyssy Filmemacher "Die letzte Pointe"
Heike Schulz Direktorin Bethesda-Alterszentren
Jürg Steiger Präsident Zentrale Ethikkommision, SAMW; Chefarzt Transplantationsimmunologie & Nephrologie, Universitätsspital Basel

Moderation Patrick Rohr